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Heilpraktikerin Nike Pietzsch

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Cranio-Sacrale Therapie

– Informationen –




Cranio-Sacrale Therapie

  Das Cranio-Sacrale System ist ein Meisterwerk der Natur. Mit seinen Membranen und deren Inhalt bildet es ein hydraulisches System. Der Membranbeutel – mit seiner Außenhaut, der Dura Mater – erinnert ein wenig an eine Kaulquappe. Der Kopfteil sitzt im Schädel; er ist an der Innenseite der Schädelknochen befestigt und bildet die Auskleidung der Schädelhöhle. Der Membranbeutel führt weiter – durch das Foramen Magnum, die Rückenmarks-öffnung – hinab und formt einen grobzylindrischen Schlauch (den Schwanz der Kaulquappe). Der Schlauch der Dura Mater läuft durch den Rückenmarkskanal innerhalb der Wirbelsäule bis hinunter zum Steißbein. Die äußere Membranschlauch-schicht, die Dura Mater, verläuft also innerhalb des knöchernen Kanals aus Rückenwirbeln, zähen Bändern und anderen Stützgeweben und ist nur an wenigen Orten an den Rückenwirbeln befestigt, z.B. vorn an zwei Stellen der oberen Halswirbel, am Steißbein und am Kreuzbein.   Anatomie des Cranio-Sacralen Systems
 
Das Membransystem des Cranio-Sacralen Systems begleitet entlang der Wirbelsäule jeden Austritt der Nervenwurzeln mehrere Zentimeter rechts und links heraus. Die Dura Mater bildet ein dichtes Siegel, welches verhindert, dass Zerebrospinalflüssigkeit aus dem Cranio-Sacralen System herausfließt.
  Die Anatomie des Cranio-Sacralen Systems
Das halbgeschlossene, hydraulische System der
Zerebrospinalflüssigkeit und der Dura Mater.

Die Membranen des Cranio-Sacralen Systems bestehen aus drei Häuten, der äußeren Dura Mater, der mittleren Arachnoidea und der inneren Pia Mater. Wir haben es also mit Schläuchen innerhalb von Schläuchen zu tun. Die Zerebrospinalflüssigkeit wirkt innerhalb der drei Membranen als Gleitflüssigkeit; sie hält die Membranen gegenseitig und in Bezug auf die Wirbel geschmeidig und bewegungsfähig.
 

Der Cranio-Sacral-Rhythmus:
Ebbe und Flut im Körper – der Puls des Lebens

 
  In den vier Hirnventrikeln wird ständig Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit produziert, die in den Subarachnoidalraum gepumpt wird, wo sie fluktuiert. Der Liquor wird über den gesamten Gehirnbereich und den Rückenmarkskanal entlang verteilt. Das Zentrum unseres Körpers wird somit ständig von frischer und nährender Flüssigkeit umspült. Das ständige Ausstoßen und Absorbieren der Zerebrospinal- oder Liquorflüssigkeit bewirkt eine rhythmische Bewegung, ähnlich Ebbe und Flut. Der Rhythmus ist unabhängig vom Rhythmus des Pulses oder der Atmung. Er wird Cranio-Sacral-Rhythmus genannt, und er ist am Schädel* und an der Wirbelsäule aber auch über Knochen, Muskeln und Bindegewebe am ganzen Körper spürbar.

* Entgegen der Meinung vieler Anatomen sind die Schädelnähte im Alter nicht fest verwachsen, sondern sie lassen die feinen Bewegungen des Cranio-Sacral-Rhythmus zu.

Die vier wichtigsten Qualitätsmerkmale des Cranio-Sacral-Rhythmus sind:
  • Zyklen pro Minute (sechs bis zwölf Zyklen pro Minute sind beim gesunden Menschen üblich)
  • Weite / Bandbreite
  • Stärke
  • Symmetrie / Links-Rechts-Verhältnis
Fühlt der Therapeut, dass die genannten Qualitätsmerkmale nicht denen des gesunden Menschen entsprechen, dann deutet das darauf hin, dass das Wohlbefinden und die Selbstheilungskräfte des Patienten gestört sind. Neben verschiedenen Formen des Unwohlseins, verbreiteter Zivilisations- und auch psychosomatischer Beschwerden gibt es über 100 Indikationen von Allergien bis zu Zahnbeschwerden, die auf Störungen im Cranio-Sacralen System hindeuten, und die mit der Cranio-Sacraltherapie erfolgreich behandelt werden können.

Ursachen von Störungen können bereits durch die Belastung des Schädels bei der Geburt entstehen oder im späteren Leben durch Traumata bei äußerer Gewalt auf den Schädel aber auch auf den gesamten Körper – etwa durch einen Sturz auf das Gesäß oder das Becken. Außerdem können sich Krankheiten, Infektionen und auch unsere zivilisationsgeschädigte Lebensweise entsprechend negativ auswirken.
 
 

Abklärung und Behandlung des Cranio-Sacralen Systems

 
  Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten oder der Patientin erfühlt der Therapeut die genannten Qualitätsmerkmale des Cranio-Sacralen Systems. Eine Ganzkörpereinschätzung ermöglicht zu erkennen, ob und welche Unregelmäßigkeiten, Einschränkungen und Blockaden vorhanden sind. Aufgrund dieser Ganzkörpereinschätzung entscheidet der Therapeut, an welchen Stellen des Körpers gearbeitet wird.

Bevor eine Cranio-Sacral Behandlung ausgeführt wird, wird durch Entspannungstechniken, vor allem des Bindegewebes in verschiedenen Körperbereichen, das Wohlbefinden des Patienten erhöht und das Cranio-Sacrale System umfassend freigesetzt.

Sodann setzt der Therapeut einen „Ruhepunkt“ (still point). Der Therapeut induziert einen Stillstand des Cranio-Sacralen Rhythmus. Während des Stillpunktes hat das ganze Cranio-Sacrale System die Gelegenheit, sich auf subtile Weise neu zu justieren und auszurichten. Ein Ruhepunkt kann wenige Sekunden dauern aber auch viele Minuten.

Tritt ein Ruhepunkt ein, so ist beim Patienten oft eine Veränderung, z.B. ein Verlangsamen des Atemrhythmus zu beobachten und meist ein Abgleiten in eine angenehme, tiefe Entspannung.

Setzt der Cranio-Sacrale Rhythmus danach wieder ein, so ist er meist kräftiger als zuvor; das Cranio-Sacrale System wird wieder mit vitalisierendem Liquor umspült, Gehirn und Rückenmark werden von verbrauchten Zellen gereinigt und frisch genährt.

Nach dem Induzieren des Ruhepunktes versucht der Therapeut, die normale Beweglichkeit und Funktion der Dura Mater wieder herzustellen. Dazu werden die Knochen verwendet, an denen die Dura Mater befestigt ist. Der Therapeut arbeitet mit geringsten Kräften – nur wenige Gramm – über eine längere Zeit hinweg, meist mehrere Minuten, an den jeweils zu behandelnden Körperpartien. Er arbeitet mit den Selbstheilungskräften des Körpers, nicht gegen sie.

Respekt, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit, Sorgfalt und Klarheit im Kontakt mit der Persönlichkeit, dem Körper und der Einzigartigkeit des Menschen ermöglicht dem behandelnden Therapeuten, den Patienten bzw. die Patientin bestmöglich in seiner bzw. ihrer Selbstheilung zu unterstützen, die Gesundheit von Körper, Geist und Seele wieder herzustellen und zu erhalten.
 

Musik:
Walking In the Rain



von
Peter Berliner

www.peter-
berliner.com